Graubünden – viel mehr als nur der Schweizer Nationalpark

Datum/Zeit
21/01/2021
19:00

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Das Kanton Graubünden ist ein wenig die Schweiz im Kleinformat. Es liegt an der Nahtstelle der West, Ost- und Südalpen und beinhaltet so sämtliche Aspekte der Geologie, Botanik, Landschaftformen und Siedlungsgeschichte der Alpen. Die daraus resultierende Vielfalt ist eine Betrachtung wert. Durch seine abgeschiedene Lage zwischen den Hauptkämmen ist Graubünden in vielen Teilen recht ursprünglich geblieben. Zusätzlich brachten die alten Pässe Einflüsse aus allen Richtungen, so dass es eine große Vielfalt von Eigentümlichkeiten zu entdecken gibt, wie beispielsweise das nur hier gesprochene Romanisch. Trotzdem sind die Berge auch im Sommer erfreulich einsam, wenn man sich nicht gerade nahe den Brennpunkten St. Moritz und Davos aufhält. Das mag daran liegen, dass Bergbahnen außerhalb der Touristenorte nur spärlich vorhanden sind. In den Tälern besteht  aber eine sehr gute Anbindung mit den Schmalspurzügen der Rhätischen Bahn, die als Berninabahn auch die Berge bis ins Veltlin erschliesst.

Der seit über 100 Jahren bestehende Nationalpark am Ofenpass zeigt durch seine bergbauliche Vergangenheit viele Parallelen zum hiesigen Nationalpark Harz. Der Vortrag zeigt die verschiedenen Landschaften mit ihren Blumen (samt Orchideen) und streift dabei die Erdgeschichte sowie die  Entwicklung des Bergbaus zur Naturlandschaft aus zweiter Hand.

Im Oberharz ansässig, ist Dr. Joachim Gröbner seit vielen Jahren Stammgast in Graubünden. Als promovierter Mineraloge ist er Verfasser zahlreicher Fachbeiträge über Bergbau und Mineralogie in ganz Europa. Enger Kontakt besteht nicht nur zum Lehrbergwerk Roter Bär in St. Andreasberg, sondern auch zur archäologischen Erforschung des Schweizer Bergbaus.

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