Alpine Aktivitäten am Tauernhöhenweg

Als norddeutsche Sektion sind wir in den Alpen aktiv. Dort betreuen wir vom Hannoverhaus

(mit seinem schönen Goslarer Zimmer und der Schnitzerei im Gastraum) aus, den Goslarer Weg im Nationalpark Hohe Tauern.

Der Tauernhöhenweg ist Teil des Zentralalpenweges 02 und wird von der Presse als das „Kronjuwel“ der Höhenwege im Nationalpark bezeichnet. Eine ausgiebige Bergwandertour entlang des Tauernhöhenwegs ist in jedem Fall lohnend.

 

Video > Impressionen vom Tauernhöhenweg

Schnitzerei von Kalle Siegel

Video > Der Goslarer Weg an der Großelendscharte (2.674 m)

Video > Mallnitz – Hannoverhaus – Ankogel (3.252 m)

Planung > Bergwandertour am Tauernhöhenweg

Historie

Im Jahr 1909 wurde der Tauernhöhenweg als Panoramaweg mit mehreren Tagesetappen geplant. Die Alpenvereinssektionen, durch deren Gebiet der Weg verlaufen sollte, waren für den Bau der Teilstücke verantwortlich. Die Sektion Hannover trat von ihrem Teil den Goslarer Weg an die Sektion Goslar ab.
Dieser wurde dann im Jahre 1911 angelegt und gehört seitdem zum alpinen Arbeitsgebiet der Sektion. Seitdem hat die Sektion die Aufgabe, den Zustand des Weges zu kontrollieren sowie ggf. Reparaturen und Instandsetzungen durchzuführen oder zu beauftragen.

Der Goslarer Weg

Der Weg 502 beginnt am Hannoverhaus und führt, mit Blick auf die in der Ferne sichtbare Hochalmspitze (3.360 m), in Richtung Osnabrücker Hütte. Er verläuft vorbei am Abzweig (2.583 m) zum Ankogel (3.250 m) weiter zur Kleinhap-Scharte (2.528 m). Hier gibt es seit 2011 eine neue Wegsicherung von etwa 50 Metern Länge. Damit ist dieser Abschnitt auch bei Schnee und Eis wieder gut begehbar; Gurtsicherung – mindestens für Kinder empfohlen. Vom Kleinhap geht es weiter zum Abzweig (2.467 m) zur Celler Hütte. Ab hier dann bergauf, vorbei an einem kleinen unbenannten See (2.510 m) bis hinauf zur Großelendscharte (2.675 m).

 

Auf unserer Wanderung vom Hannoverhaus über die Osnabrücker Hütte, Kattowitzer- und Gmünder Hütte mit sieben Sektionsmitgliedern konnten wir uns davon überzeugen, dass der Goslarer Weg im Großen und Ganzen in Ordnung ist, im nächsten Jahr allerdings der Anschluss an das Hannoverhaus (ca. 50m) hergestellt werden muss und an zwei Stellen Erosionsschäden zu beseitigen sind. Im Bereich von Blockhalden sind an mehreren Stellen auch Platten zu verlegen oder auszurichten. Die Arbeit geht also nicht aus, im neuen Jahr werden wir die Arbeiten planen.

Grußwort des damaligen 1. Vorsitzenden, Oktober 2018