Wanderung: Hufhaus – Dreiherrenstein (94) – Neustädter Talsperre (HWN 218) – retour

Datum/Zeit
25/10/2026
10:00 - 15:00

Kategorien


Wann: Sonntag 25. Oktober 2026

Beschreibung:

Die Tour ist 10,7 km lang und beinhaltet die Stempelstellen 94 und 218.

Zu der Stempelstelle 94 (Dreiherrenstein) gibt es folgenden Anmerkung:

Historisch bedingt war der Harz herrschaftlich vom Mittelalter bis zum Ende des Kaiserreiches stark zergliedert. Viele dieser Grenzen hatten über viele Jahrhundert Bestand, auch wenn die Landesherren wechselten. Um diese Grenzen zu kennzeichnen wurden Grenzsteine gesetzt. Ein Grenzstein (auch Abmarkung, Markstein oder Bannstein) war eine übliche Kennzeichnung von Grenzpunkten, insbesondere von Eckpunkten, Knickpunkten oder Knotenpunkten) einer Flurstücksgrenze. Im Harz sind viele dieser Wappen- oder Lettergrenzsteine erhalten. Und nicht nur das, es existieren im Harz auch noch viele Drei-Länder-Steine bzw. Drei-Herren-Steine.
Besonders schöne Exemplare befinden sich bei Breitenstein. Dort wo einst die Alte Heerstraße über Breitenstein nach Neustadt führte stehen diese drei Exemplare nördliche des Birkenkopfes und südlich vom Drei-Länder-Eck direkt am Weg. Wenn man von Breitenstein den Wanderweg Alte Heerstraße in Richtung Drei-Länder-Eck / Neustadt nutzt, stehen auf der gesamten Strecke zahlreiche Grenzsteine unterschiedlichen Alters. Die Drei-Herren-Steine bezeichnen die frühere territoriale Abgrenzung von drei Herrschaftsbereichen. In diesem Fall handelt es sich um Wappengrenzsteine aus dem Jahr 1735, welche die Territorien des Kurfürsten von Braunschweig-Lüneburg, des Kurfürsten von Sachsen und des Herzogs von Braunschweig-Wolfenbüttel gegeneinander abgrenzten. Allerdings ist das tatsächliche „Dreiländereck“ mehrere hundert Meter entfernt und die Grenzsteine können an dieser Stelle keine Grenze markiert haben. Ergibt sich die Frage: ist das Drei-Länder-Eck falsch angegeben, oder wurden die Grenzsteine einstmals aus unbekanntem Grund zu unbekannter Zeit versetzt?
An dieser Grenzsteingruppe befindet sich auch die Stempelstelle Nr. 94 für die Harzer Wandernadel.

Die Neustädter Talsperre (HWN 218) gilt als eine der schönsten (wenn nicht die schönste) Talsperren Deutschlands.

Die Staumauer der Neustädter Talsperre wurde von 1904 bis 1905 erbaut. Sie dient der Trinkwasserversorgung von Stadt und Teilen des Landkreises Nordhausen. Baden und Freizeitsport im Stausee sind verboten. Leider darf die Staumauer nicht betreten werden. D.h. man muss sich vor der Tour entscheiden, von welcher Seite man sich das Bauwerk ansehen will.

Start und Ziel sind das Hufhaus,
Das Hufhaus ist ein ehemaliges Gestüt und Forsthaus nordöstlich von Ilfeld in einer Höhe von 530 m. Im Jahr 1820 wurde es zur Revierförsterei und ab 1970 als ehemaliges FDBG-Erholungszentrum genutzt. Heute ist das es eine Ansiedlung weniger Häuser und Bungalows, die gastronomisch genutzt werden – Einkehrmöglichkeit Hufhaus oder Bahnhof Netzkater.

Die Anreise erfolgt über die B4 bis zum Abzweig der B81 bei Netzkater, weiter Richtung Bahnhof Netzkater und geradeaus auf eine Schotterstraße direkt zum Hufhaus. Über den Komoot-Link oben ist auch der Link für die Navigation zum Start enthalten.

Wanderführer: Dietmar Kipping (Mobil: +49 171 3000377)

Treffpunkt: 10.00 Uhr (Hufhaus) , Fahrgemeinschaften 9.00 Uhr (Parkplatz Osterfeld)

Einkehr: Einkehrmöglichkeiten gibt es im Hufhaus oder Bahnhof Netzkater.

Anmeldung: Bitte vorher per E-Mail unter wandern@dav-goslar.de oder beim Wanderführer telefonisch anmelden.

Komoot Link

 

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